Unsere Themen
Viel zu tun gibt es noch für uns, um das Leben in der Nachbarschaft der Berliner Straße zu verbessern.
Schlechte Querungsmöglichkeiten und die Entwicklung der Spielhallen- und Wettbüro-Szene im Kreuzungsbereich der Uhlandstraße erschweren die Entwicklung. Die Wilmersdorfer CDU ist regelmäßig mit Infoständen für offene Bürgersprechstunden vor Ort und entwickelt gemeinsam mit interessierten Nachbarn Maßnahmen, um Schritt für Schritt die Qualität des öffentlichen Raums entlang der Berliner Straße zu verbessern.
Aus dem aktiven Wilmersdorfer Gemeindeleben ist unter anderem eine sehr aktive Fair-Trade-Bewegung hervorgegangen, die wir von Anfang an tatkräftig unterstützt haben auf dem Weg zum ersten ‚Fair-Trade-Bezirk’ Berlins.
Aus tiefster christdemokratischer Überzeugung teilen wir das Anliegen, durch faire Handelsbedingungen zu einer Verbesserung der Situation von Produktlieferanten insbesondere der einst so genannten „Dritten Welt“. Dass wir dazu auch vor Ort beitragen können, zeigt inzwischen ein breites Fair Trade Sortiment in großen und kleinen Geschäften, vom Discounter bis zum Kiezcafé. Es ist nicht zuletzt dem Fair Trade – Laden „A Janela“ im Ludwigkirchkiez und dem Engagement seiner Chefin Judith Siller zu verdanken, dass Wilmersdorf zu den Leuchttürmen der Fair Trade – Bewegung gehört.
Wir haben viele gute Schulen in Wilmersdorf, einige der herausragendsten der Stadt. Darauf sind wir stolz, aber die Qualität ist nicht selbstverständlich und droht, durch die Schieflage sozialdemokratischer Bildungspolitik und fehlende Investitionen in Gefahr zu geraten.
An der Seite engagierter Eltern, Lehrer und Schülervertretungen thematisieren wir immer wieder die wichtigsten Säulen eines erfolgreichen Bildungswesens: Qualität und Vielfalt. Der Erfolg der ganz unterschiedlichen Wilmersdorfer Schulen liegt nicht zuletzt in ihrem unterschiedlichen Profil begründet. Ob Gymnasium, Integrierte Sekundarschule, Oberstufenzentrum, Europaschule oder Grundschule, ob öffentlich betrieben oder privat: Nur wer Qualität sichert und Vielfalt stärkt, dessen Bildungspolitik wird die besten und klügsten Köpfe hervorbringen.
Mit dem Mädchentreff D3 in der Düsseldorfer Straße, dem Abenteuerspielplatz in der Holsteinischen Straße, aber auch dem Jugendclub Anne Frank verfügt Wilmersdorf über gute und wertvolle Strukturen der Jugendarbeit.
Leider sind diese Einrichtungen immer wieder Gegenstand von Einspardebatten im rot-grün dominierten Bezirksamt. Nicht zuletzt den Fortbestand des Abenteuerspielplatzes konnten wir mit einer Unterschriftensammlung sichern, und auch in Zukunft werden wir uns mit aller Leidenschaft für die Jugendarbeit in Wilmersdorf engagieren.
Unser Wilmersdorf hat eine reiche und lebendige Kulturszene, die wir schätzen und genießen. Eine besondere Perle in bezirklicher Verantwortung ist die frühere Kommunale Galerie Wilmersdorf, die unter ihrem neuen Namen ‚Kommunale Galerie Berlin’ in den Räumlichkeiten des Bezirksamts am Hohenzollerndamm beheimatet ist.
Seit Jahrzehnten findet hier kulturelle Arbeit für den ganzen Bezirk statt – spannende Ausstellungen, eine gut sortierte Artothek und ein offenes Atelier für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit Gründung des überparteilichen „Freundeskreis der Kommunalen Galerie Berlin“ 2014 engagieren wir uns an der Seite des Initiators Stefan Evers für den Bestand und die Stärkung dieser wichtigen Einrichtung.
Gemeinsam mit Anwohnern, den Berliner Festspielen und der Universität der Künste engagieren wir uns für den Erhalt und die Pflege des ‚Gerhart-Hauptmann-Parks’.
Wir unterstützen auch die Idee und die Entwicklung eines Kulturquartiers rund um den Fasanenplatz. Ein neuer öffentlicher Stadtplatz kann in Zukunft die Kulturinstitutionen an der Schaperstraße verbinden, künstlerisch bespielt werden und neue Zugänge zum Park eröffnen. Eine kühne Vision, für die wir uns auf allen politischen Ebenen einsetzen.
Kaum ein historischer Stadtplatz hat so in seiner Qualität sehr unter der Planung des ‚autogerechten Berlin’ in den 60er Jahren gelitten wie der einstige Kaiser- und heutige Bundesplatz.
Wir setzen uns dafür ein, die Bedürfnisse des fließenden Verkehrs und der Anwohner in einen vernünftigen und zukunftsweisenden Ausgleich zu bringen. Seit Gründung der Initiative Bundesplatz gibt es vor Ort einen starken und engagierten Partner für die Entwicklung des Platzes, den wir bei vielen Aktivitäten unterstützen und mit dem wir in ständigem Dialog stehen, um das Leben am und auf dem Bundesplatz zu verbessern. Im Kino am Bundesplatz finden übrigens immer wieder politische Kinoveranstaltungen des Ortsverbandes statt – Sie sind herzlich eingeladen!
Etwas versteckt, aber unbedingt liebens- und erhaltenswert ist auch das seit langen Jahren verkehrsberuhigte Leben rund um den Leon-Jessel-Platz.
Nicht zuletzt durch eine äußerst engagierte Nachbarschaft hat der Platz seine heutige Qualität erreicht und wir unterstützen die Initiative „Miteinander im Kiez e.V.“ seit langen Jahren in regelmäßigem und intensivem Dialog.
Der Wilmersdorfer Preußenpark ist eine der wenigen grünen Oasen im Kiez, aber er leidet unter einer bemerkenswerten Entwicklung der vergangenen Jahre.
Kaum ein freier Quadratmeter steht im Sommer den Erholung suchenden Nachbarn zur Verfügung, seitdem sich der immer quirlige und bunte Familientreff der Berliner Thai-Community Schritt für Schritt in einen illegalen Lebensmittelgroßmarkt verwandelt hat. Eine schon unter hygienischen Gesichtspunkten ausgesprochen bedenkliche Szenerie, die leider inzwischen sogar Eingang in Reiseführer als „Ein Stück Bangkok in Berlin“ gefunden hat. Unser Anliegen ist es, einerseits das kulturell vielfältige Leben im Park zu erhalten, aber das illegale Gewerbe zurückzudrängen und den Anwohnern wieder Raum für Erholung zu geben. Dafür streiten wir seit Jahren an der Seite der Nachbarn.
Seit Jahrzehnten begleiten wir die Entwicklung des Prager Platzes vom einstigen ‚Kreisverkehr’ zum lebenswerten urbanen Stadtplatz.
Ob es um den Betrieb des Springbrunnens geht, die Pflege des Platzes und die Sauberkeit rundherum – wir kümmern uns um dieses Herzstück eines lebenswerten Stadtteils und sind regelmäßig mit Infoständen für unsere offenen Bürgersprechstunden vor Ort im Gespräch mit den Nachbarn.
Seit Jahren dämmert das älteste Gebäude in Wilmersdorf und eines der wenigen noch erhaltenen Barockgebäude Berlins an der Wilhelmsaus vor sich hin, seitdem der „Stiftung Denkmalschutz Berlin“ die finanziellen Mittel für die Sanierung des Hauses ausgegangen sind.
Von außen eine Perle, ist der Sanierungsbedarf nach wie vor enorm. Der Bezirk wird die Last aus eigener Kraft nicht tragen können – es wird also darauf ankommen, öffentliche oder private Mittel jenseits des Bezirks für die Sanierung zu aktivieren. Dafür gilt es ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln, wobei sich eine örtliche Bürgerinitiative und das Bezirksamt einen ständigen Wettlauf um die besten Ideen liefern. Die Wilmersdorfer CDU wird jedes Konzept unterstützen, das im Ergebnis zu einer möglichst raschen Sanierung des Hauses und einer hoffentlich öffentlichen kulturellen Nutzung führt.
Wilmersdorf ist für uns der schönste und liebenswerteste Kiez in Berlin – aber auch hier sind Sicherheit und Ordnung eine ständige Herausforderung.
Im regelmäßigen Austausch mit Polizeiabschnitt und Ordnungsamt bemühen wir uns, negativen Entwicklungen durch Präsenz der Behörden, eine starke Bürgergesellschaft und der nötigen Portion Zivilcourage entgegenzuwirken. Ein konsequentes Zurückdrängen der Drogenkriminalität entlang der U7 und U9 beschäftigt und dabei ebenso wie die Sicherheit in unseren Grünanlagen und gut beleuchtete Straßen und Wege zu allen Nachtzeiten. Wir setzen uns dafür ein, gefährliche Orte und große Fahrradabstellanlagen auch per Video zu überwachen.
Der Wilmersdorfer Volkspark ist das grüne Herz des Stadtteils und die größte Grünanlage in der unmittelbaren Nachbarschaft. Hier finden nicht nur im Sommer zahlreiche Nachbarn Ruhe und Erholung. Während der Regierungszeit der CDU von 2011 bis 2016 wurden endlich Landesmittel für die Sanierung der Wege im Volkspark freigegeben. Weitere Investitionen müssen folgen. Der traditionsreiche Minigolfplatz am Volkspark ist übrigens Austragungsort unseres jährlichen Minigolf-Turniers, dem „Volkspark-Cup“.
Auf Initiative unseres Abgeordneten und Ortsvorsitzenden Stefan Evers haben wir 2015 erstmals den Wilmersdorfer Bürgerpreis „Die Lilie“ ausgelobt, seitdem wird auf diese Weise einmal im Jahr das vielfältige bürgerschaftliche Engagement für unseren Kiez von uns gewürdigt.
Inzwischen ist aus dem Preis der Bürgerverein „Mein Kiez e.V.“ hervorgegangen, der sich auf unterschiedlichste Weise für eine gute Entwicklung unserer Wilmersdorfer Stadtteile engagiert.